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Bedeutung
des Ehrenamts
Für
viele Institutionen, Projekte, Vereine sind Menschen, die sich ehrenamtlich
engagieren von
unschätzbarer Bedeutung. Über 23 Mio. Bürgerinnen und
Bürger sind in der Bundesrepublik Deutschland bereits freiwillig
engagiert und stellen ihre Zeit und Arbeit unentgeltlich zur Verfügung.
Um ihre vielfältigen Tätigkeiten qualitativ und quantitativ
bewältigen zu können, sind soziale, kulturelle und sportliche
Einrichtungen auf ehrenamtliches Engagement von Freiwilligen angewiesen.
In vielen Bereichen wäre ihr Engagement für andere ohne die
Unterstützung von Ehrenamtlichen kaum denkbar. Ehrenamtliches
Engagement bedeutet aktives Mitgestalten und Mitverantwortung für
unsere Gesellschaft.
Ehrenamt wird generell als freiwilliges Handeln im gemeinnützigen
Bereich verstanden und zunehmend auch Freiwilligenarbeit, bürgerschaftliches
Engagement oder zivilgesellschaftliches Engagement genannt.
In allen Gesellschaften und historischen Epochen haben sich Menschen
allein oder (selbst-)organisiert für das Gemeinwohl engagiert.
Die Wurzeln des heutigen Ehrenamts lassen sich dabei bis ins 18.
und vor allem ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen.
Seit dieser Zeit hat das Ehrenamt einen langen Weg zurückgelegt.
Zuhören, miteinander reden, anpacken und helfen, das ist ehrenamtliche
Arbeit. Ehrenamtliche sind Knotenpunkte im sozialen Netz.
Ehrenamtliche Tätigkeit ist kein Ersatz für hauptberufliche
Aufgaben sozialer Fachkräfte und keine stille Korrektur sozialpolitischer
Fehlentwicklungen. Ehrenamtliche
Tätigkeit schafft neue Perspektiven und Horizonte für das
eigene Leben, Erfahrungen und Zufriedenheit sowie ein Gefühl
der Zusammengehörigkeit durch Kontakte und Geselligkeit.
Alle Fähigkeiten und Talente werden
gebraucht!
Lassen Sie sich ein!
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